Stärkesäcke sind nicht geeignet ...

... für die Sammlung von Bioabfällen.

Diese Beutel sind nicht geeignet!

Die sogenannte "kompostierbare Plastiktüte" darf, genauso wie die herkömmliche Plastiktüte, nicht in der Biotonne entsorgt werden. Denn auch sie darf laut EU-Norm einen Anteil an "Erdöl" enthalten, der sich zwar zersetzt, der aber innerhalb des Produktionsprozesses unserer Anlage in Bargenstedt nicht vollständig biologisch abgebaut wird. Derartige Kunststoff- oder Stärkebeutel stören den Kompostierungsprozess im Kompostwerk Bargenstedt. Zudem lassen sie sich nicht ausreichend von "normalen" Plastiktüten unterscheiden. Den Mitarbeitern im Kompostwerk ist es bei der Anlieferung nicht möglich zu erkennen, um welches Material es sich handelt. Daher müssen sie mühsam per Hand aussortiert werden. Ein unnötiger Aufwand, der Zeit und Geld kostet.

Während der  Kompostierung ist nicht gewährleistet, dass diese Beutel in der 13-wöchigen Rottephase im Kompostwerk auch tatsächlich vollständig abgebaut werden. Vielmehr zersetzen sich derartige Kunststoff- oder Stärkesäcke relativ schnell in kleine Teile - sogenanntes "Mikroplastik". Der Kompost wird dadurch verunreinigt, diese Anteile müssen nach Ende der Kompostierung mit einem sogenannten Windsichter extra "herausgepustet" werden.
Sehen Sie sich hierzu das Statement von Umweltminister Jan-Philipp Albrecht und eines betroffenen Landwirtes an, der auf sauberen Biokompost angewiesen ist: https://youtu.be/oee_GmP6Ztk 

Unsere Empfehlung für die Sammlung der Bioabfälle in der Küche: Nutzen Sie Zeitungspapier oder Papiertüten, z.B. die AWD-BIOpapiertüten.